Augmented Reality App in der Werbung nutzen: welche Möglichkeiten?

Die natürliche Welt um virtuelle Daten erweitern: Augmented Reality App. Doch nicht immer brauchen werbetreibende Unternehmen eine eigene AppCrossretail zeigt welche Möglichkeiten die digitale Technik bietet.

augmented reality app

iphone Apps, QR-Produkt-Tags, Layar & Co. : was macht Sinn für Marketing und Vertrieb?

1. Die eigene Augmented Reality App

Die erste Möglichkeit ist eine unternehmenseigene Augmented Reality App zu entwickeln. Dies macht zum Beispiel bei Produkt-Neueinführungen Sinn, so wie MINI dies schon 2008 mit einer 3D-Darstellung seines neuen Fahrzeugs gezeigt hat. Auch virtuelle Welten wie Spiele auf Lebensmittelverpackungen (Doritos Chips, Wrigley’s Kaugummi) brauchen eine eigens programmierte App – und hoffen darauf, hier das junge Publikum mit Spielen oder virtuellen Figuren an sich zu binden.

Das klappt gut, wenn es sich etwa um beliebte Zeichentrickfiguren aus einem gerade gelaunchten Kinofilm handelt (etwa Shrek, Madagascar etc.). Wenn jedoch versucht wird, mit völlig neuen Fantasiewesen die Kids zu fesseln, ist die Chance selten gering, hier ohne weitere unterstützende Maßnahmen einen Hype bei der Zielgruppe der 4-12 Jährigen aufzubauen.

2. Eintrag in Datenbanken

Unternehmen können eine bereits bestehende Augmented Reality App nutzen, wie zum Beispiel Produktfinder oder auch Anbieter, die Datenbankeinträge via Wikipedia oder Wikitude hochladen. Hier ist die Reichweite groß – und auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer die Applikation auf seinem Smartphone installieren lässt.

Denn eine eigene App etwa für Urlaubstipps in der Region Oberbayern lädt sich der User vielleicht während der Ferien aufs Handy – danach jedoch wird die App gleich wieder deinstalliert. Anders als etwa eine Reise-App, die überall funktioniert – und in der das Unternehmen mit allen Vertriebspartnern in allen Regionen vertreten ist.

3. Nutzung von App-Browsern

Die niederländische Firma Layar strebt mit ihrem sogenannten AR-Browser an, zur universellen Suchmaschine für app-übergreifende Daten zu werden. So weit ist es bislang noch nicht ganz. Denn Layar funktioniert mit “Folien”, die über die gefilmte Wirklichkeit gelegt werden.

Unternehmen, die via Layar auf sich aufmerksam machen möchten, müssen extra eine eigene “Folie” programmieren. Sinn macht das etwa für Banken, Immobilienhändler oder Versicherungen, die über eine Vielzahl an Niederlassungen und Standorten verfügen, auf die via Layar hingewiesen wird.

Die Chance: eine hohe Reichweite mit einem System, das besonders durch die Nützlichkeit für den Endkunden besticht. Unter anderem ist die ING-Bank eines der Unternehmen, die sich in den Niederlanden bereits für Layar entschieden hat.

Die bislang in den Medien meistbesprochene Layar-App jedoch betrifft den Immobilienmarkt:  dank Blick durch die Kamera zeigen sich freie Immobilien rund um den eigenen Standort an.

Author: die Redaktion

Wir sind Designer, Projektmanager, Entwickler, Vertriebler, Strategen oder Traffic-Manager innerhalb der digitalen Kommunikationsagentur MOONDA. Wir teilen hier mit Ihnen unsere Überlegungen und sprechen über das, was uns inspiriert, berührt, herausfordert oder auch amüsiert.

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