Augmented Reality Apps: Beste Beispiele 2010

Mit Augmented Reality Apps Produkte greifbarer darstellen und die Customer Experience bereichern: Crossretail zeigt, wie Branchen und Unternehmen die digitale Technik einsetzen - und mit welchen Applikationen.

Für Augmented Reality Apps braucht man eine Kamera, einen GPS-Empfänger, einen Rechner und einen Bildschirm. All das bieten Smartphones heute – die perfekte Spielwiese für Marketing und Retail, um erklärende Texte, Videos und Animationen zu Produkten und Dienstleistungen in die reale Umgebung einzubetten.

1. Augmented Reality Apps für den Vertrieb

 

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Mazda weist den Weg zur Probefahrt beim nächstgelegenen Händler

Mazda lässt Kunden einen QR-Code scannen (mit dem Smartphone zum Beispiel aus einer Print-Werbung), welcher sich direkt mit dem Mazda Layer verbindet, alle Händler im Umkreis anzeigt und den User dorthin navigiert.
Technik: Scan des QR-Codes, Lokalisierung des Users im Verhältnis zum Mazda-Händler, Probefahrt.
Weitere Infos: Mazda: www.mazda.com – Video der Kampagne

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ATU für virtuelles Ausprobieren von Felgen
Mit Hilfe von Augmented Reality Apps von metaio werden virtuelle Felgen passgenau und perspektivisch korrekt über den realen Reifen gelegt - denkbar auch bei Vorfahrt beim nächsten ATU Händler: der QR-Code auf dem Reifen zeigt beim Vorbeifahren an der Kamera beim Händler oder eben bei Betrachten des Reifens durch das eigene Smartphone auf einem Bildschirm an, wie die neue Felge am eigenen Auto aussieht…
Technik: Scan QR-Code auf Reifen, Anzeige auf Smartphone-Display oder Bildschirm beim Händler
Weitere Infos: Metaio

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BMW-Mechaniker arbeiten durch die Augmented Reality-Brille
BMW unterstützt seine Mechaniker in der Werkstatt zukünftig vielleicht schon mit AR-Brillen, die zeigen, wie Elemente im Motor repariert und ausgetauscht werden. Denkbar wäre eine Smartphone-Erweiterung, mit der der Endkude ähnlich wie bei Paketdiensten den Status seiner Reparatur beim Händler tracken kann.
Technik: Augmented Reality Brillen + Programmierung Software für Montage der Ersatzteile + eventuelle Endkundenerweiterung als App.

2. Augmented Reality als Gadget

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Kelloggs und Nestlé mit mehr als nur Pappschachteln
Die Zeiten könnten vorbei sein, in denen die Packung Cornflakes auf dem Frühstückstisch nur mit Spielen à la “Finde den Unterschied zwischen diesen beiden Bildern” punkteten. Hält der Nachwuchs in Zukunft den QR-Code vor die Kamera seines Telefons,  verwandelt sich das Cornflakes-Paket in ein Geschicklichkeitsspiel oder in einen Bildschirm mit Sport-Video-Clips.
Technik: QR-Code auf Produkt + App
Mehr: Video zum Projekt von Dassault-Systems

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Musikproduzent mit Kaugummi: Wrigleys 5 Music App

Kaugummi und Chips steigern den Genuss
Für Chipshersteller und Kaugummiproduzenten gilt Gleiches: auch sie zielen darauf ab, mit Augmented Reality App das Genusserlebnis zu erweitern. Sweet Chili Chips von Doritos setzen auf den Spieltrieb ihrer Käufer und hoffen, dass diese mit der leeren Chipstüte vor der Kamera wedeln – damit sich virtuelle Figuren anzeigen, die sich anschließend auch in Online-Spielen wiederfinden.
Das Wrigleys Kaugummi 5 spielt gekonnt mit dem Prinzip der gesteigerten Sinneswahrnehmug durch einen Sound-Mixer:  User bewegen AR-Codes vor der Kamera, jede Bewegung erzeugt Geräusche plus Bildeffekte, und der Kunde kreiiert so eigene Songs. Diese Augmented Reality App gliedert sich perfekt in die laufende 5-Sinnes-Kampagne ein.
Technik: QR-Code auf Produkt, App + eventuell Online-Community
Mehr: Online-Demo zur Augmented Reality bei Doritos und Wrigley’s

3. Augmented Reality Apps mit Produkt-Simulator

Vor allem die Automobilindustrie nutzt die Möglichkeiten erweiterter Realität, um für ihre Kunden Automodelle dreidimensional greif- und erlebbar zu machen.

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MINI
Den Startschuss gab MINI mit seiner Augmented Reality-Printkampagne für das MINI Cabrio im Dezember 2008. Sobald man das Anzeigenmotiv in den Fachzeitschriften “Auto BILD” sowie “Werben & Verkaufen”ins Kamerabild einer angeschlossenen Webcam hält, wird ein Softwareplugin installiert, welches das Anzeigenmotiv “erkennen” kann, schon erscheint das neue MINI Cabrio in 3D auf der Zeitschrift.
Technik: Printanzeige + Online-Special

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iQ Toyota Modell in 3D – bis in die Kleinteile (2009)
Ähnlich funktioniert der virtuelle iQ von Toyota: Neben der Rundumansicht zeigt sich der Wagen auch in seinen Einzelteilen an. Kleines Plus: der User kan den iQ auch auf einer Straße hin- und herfahren lassen.
Der Auris Hybrid lässt sich ebenso entdecken…
Technik: Webseite Auris / iQ zum Ausdrucken des Augmented Reality-Codes

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C3 auf Printanzeige

Nissan 370 Z, BMW Z4, Smart, Audi, Citroën C3, Ford Ka…
Gleiches Prinzip wie Mini und iQ: für den australischen Markt entwickelt, hat Nissan gleich noch an einen virtuellen Button “Testfahrt buchen” gedacht. Und die Liste lässt sich beliebig fortsetzen mit dem BMW Z4: Reifen hinterlassen Farbspuren, sodass jeder sein eigenes Bild schaffen und mi Freunden via Facebook und Co. teilen kann. Auch Augmented Reality-Präsentationen auf Messen, zum Beispiel wie Smart und Audi auf dem Genfer Automobilsalon 2010 lassen sich inzwischen nicht mehr wegdenken. Und selbstverständlich sind auch Audi, Citroën und Ford längst im Augmented Reality-Marketing intensiv tätig.
Technik Nissan und BMW: Ausdruck QR Code + Microsite
Technik Smart und Audi: Messestand, AR-Interaktivsäule.

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SHD Click&Design, Ikea Katalog in 3D etc.
Auch Möbelhersteller haben die Möglichkeiten der 3D-Visualisierung entdeckt: Mehr als 1000 verschiedene virtuelle Möbelstücke lassen sich bei Click&Design direkt in die eigene Wohnung stellen. Ein Foto von der Wohnung auf die zugehörige Webseite laden reicht, um die verschiedenen Möbelstücke im persönlichem Umfeld wirken zu lassen. Auch Ikea hat in dieser Hinsicht erste Testläufe hinter sich: hier genügte das Foto auf dem Handy, und Möbelstücke im Einrichtungshaus zeigten sich vor dem heimischen Dekor an.
Technik: Upload Foto + Webcam. Zur Möbel Demo

4. Augmented Reality fürs Lebensgefühl

Auf den Communitycharakter von Augmented Reality setzen die Sportartikelhersteller Adidas und Nike. Die Umwelt der Turnschuhträger ist mit Tags versehen, die durch den Blick durch die Kamera des Smartphones sichtbar werden:

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Nike
Die Nike App zeigt die “True Spots” der Städte London, Berlin, Mailand, Amsterdam, Barcelona und Paris den Mitgliedern ihrer Community: die besten Plätze zum Sporttreiben die coolsten Plattenläden, besten Restaurants, Szenebars etc. Die iPhone App erlaubt es den Usern, die Locations anderer zu bewerten und selbst neue Orte einzustellen: Diejenigen, deren Beiträge von den anderen True City-Nutzern als besonders gut bewertet werden, dürfen selbst ein offizieller Nike Insider zu werden.
Der Marketingeffekt: als zusätzlichen Anreiz enthüllt Nike Sportswear True City-Usern weitere „verborgene Highlights“ in Form exklusiver Preview-Informationen zu kommenden Events und Produkteinführungen, die über den BUZZ-Filter der App zugänglich sind.
Technik: iPhone App (kostenloser Download im iTunes App Store) + Social Media Funktionen (Facebook Connect und User generated Content Funktion)
Demo

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Adidas
Adidas Neighborhood setzt auf den Spassfaktor und lässt den eigenen Schuh in den Händen des Verbrauchers zur Spielkonsole werden.
Technik: Augmented Reality-Code auf Schuh, Community-Plattform Microsite. Demo

5. Augmented Reality Apps am Point of Sale

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Lego: Montiertes Spiel in 3D auf der Produktverpackung
Lego bietet an einigen Standorten Säulen mit eingebauter Kamera und Monitor, vor die Produktpackungen mit QR-Codes gehalten werden können – und das Spiel zeigt sich in 3D montiert an.

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Cisco und Ray Ban: Ideen für die Anproben von morgen
Verschiedene Anbieter spielen mit der virtuellen Anprobe von Textilien: eine Kamera erfasst den Kunden und überlappt dieses Bild mit in dessen Statur und Größe angepassten Modellen. Die Idee ist nicht neu, könnte aber für Händler am Point of Sale in naher Zukunft Wirklichkeit werden.
Gleiches gilt für Onlineshops: hier werden Bilder der Webcam mit den Kleiderdaten abgeglichen. Hervorragend umgesetzt hat dies bereits der Brillenhersteller Ray Ban mit seiner virtuellen Anprobe von Sonnenbrillen: sogar die Augen des Kunden sind durch das virtuelle Modell sichtbar – und auch der Schattenwurf der Brille. Solche Tools sind relativ einfach auch als Smartphone Apps anzubieten, soweit der User gleichzeitig die Kamera auf sich richten und sein Bild auf dem Display anschauen kann. Ansonsten wäre noch eine Art Foto-Version denkbar.

Technik: Kameraerfassung des Kunden + Produktdatenbank Abgleich via API + Display auf Bildschirm am Point of Sale oder auf dem Computer.
Mehr Infos: Ray Ban Virtual Mirror für PC und Projekt Cisco Retail Fitting Room .ar_virtualboxsimulator01

USPS legt Objekte virtuell in Postpakete
Ob das Postpaket für Omas Geburstagsgeschenk groß genug ist, lässt sich jetzt schon dank Augmented Reality testen: USPS macht es vor, bislang allerdings noch nicht als Smartphone App.Technik: Webcam, Online-Tool

6. Augmented Reality Apps als Service mit echtem Mehrwert

Andere Unternehmen setzen darauf, ihren Kunden einfach praktische Anwendungen anzubieten, die multimarkentauglich sind. So zum Beispiel der Internetversandhandel Amazon:

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Diese App findet gesuchte Produkte auf Fotoanfrage

Amazon Produktfinder-App
Super, die Laptoptasche des Sitznachbarn: was für ein Modell ist das? Einfach diskret fotografieren und ins Netz schicken. Wenige Minuten zeigt das Display an: Produkt gefunden. Der Produktsuchdienst bietet dann Händler an, die diese Tasche liefern.
Technik: iPhone App + Upload Produktfoto. Antwortfunktion “Artikel gefunden/nicht gefunden” und Hinweis auf Händler. Demo

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On Screen App fürs Sightseeing – und Firmen, die in Wikipedia stehen

GeoTag On Screen App fürs Sightseeing
Cyclopedia ist eine Anwendung, die in Echtzeit weitere Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Gebäuden anzeigt: Kurze Erklärtexte direkt ins Kamerabild eingeblendet, ein Klick darauf holt den entsprechenden Wiki-Eintrag hervor. Die App ist auch für Firmen und Marken geeignet die in Wikipedia verzeichnet sind…
Technik: iPhone Geo Tag App + Wikipedia Eintrag
Download App im iTunes Store

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Zeigt freie Immobilien an: der AR-Brower Layar

Immobilien finden
Layar, der mobile Augmented Reality Browser aus den Niederlanden revolutioniert die Immobilienwelt: eine Art Mini-Radar zeigt auf dem Telefon an, welche Wohnungen in den umliegenden Gebäuen gerade frei sind und angeboten werden – Detailanzeige wie Preis, Wohnungsbeschreibung und Kontakttelefonnummer zum Sofortanrufen inklusive. Auch eine Mietwohnungssuche, einen Architekturführer und ein Twitter-Modul, mit dem man sich Twitter-User in der Nähe anzeigen lassen kann, enthält die Immobilien-App von Layar.
Ein Markt, der neben Immobilienmaklern besonders für Banken und Versicherungen interessant werden könnte. Erste Kunden, die in den Niederlanden die Layar Technik nutzen und über diesen Weg in der erweiterten Realität auf sich aufmerksam machen, sind die Firmen funda, Hyves, Tempo Team, ING Bank, zekur.nl.
Technik: Layar App + Programmierung virtueller Folien mit Werbung, Daten oder Hinweisen speziell für Layar
Demo

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Zeigt die nächste U-Bahn an – und in Zukunft auch den nächsten Autovermieter oder Taxistand?

U-Bahn anzeigen – oder auch Geschäfte
Ein Klick auf die U-Bahn-Anwendung ” Nearest Tube” von acrossair blendet auf dem Bildschirm die nächstgelegenen U-Bahn-Haltestellen ein, (bislang für einige Großstädte in unterschiedlichen Ländern). Ähnlich könnte es funktionieren, die nächsten Starbuck’s Cafés, O2-Filialen oder Mietwagen-Standorte anzuzeigen…
Technik: Eigene App (etwa Anzeige aller Franchisenehmer) und/oder Eintrag in Datenbanken konzernübergreifender Apps.
Download und Infos

Fazit

Die Bandbreite der kreativen Werbungsmöglichkeiten durch die erweiterte Realität in Marketing und Vetrieb ist längst nicht ausgeschöpft. Wie sehen Sie das Thema Augmented Reality – nach zwei Jahren Hype – heute? Ist AR, als wesentlicher Bestandteil  für  Customer Experience für Ihr Unternehmen Spielerei oder unumgänglich? Und welche Marktchancen geben AR-Apps Ihrem Vertrieb? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Author: die Redaktion

Wir sind Designer, Projektmanager, Entwickler, Vertriebler, Strategen oder Traffic-Manager innerhalb der digitalen Kommunikationsagentur MOONDA. Wir teilen hier mit Ihnen unsere Überlegungen und sprechen über das, was uns inspiriert, berührt, herausfordert oder auch amüsiert.

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