Digital Customer Journey wartet auf Facebook-Bank

Digital Customer Journey

Kryptowährungen könnten die Zukunft unseres Zahlungsverkehrs sein! Vielleicht ist Facebook schon sehr bald Anstifter einer Revolution im Finanzsektor.

Eine Kryptowährung ist privat geschöpftes Geld, welches ausschließlich in Form digitaler Zahlungsmittel existiert. Basierend auf den Prinzipien der Kryptographie ist es möglich, ein verteiltes, dezentrales und sicheres System einer digitalen Komplementärwährung zu ermöglichen.

Digital Customer Journey wurde schon 2009 durch Bitcoin unterstützt

Die erste öffentlich gehandelte Währung dieser Art ist der 2009 eingeführte Bitcoin, welcher derzeit nicht nur für positive Schlagzeilen sorgt. Keine Regierung, keine Notenbank kontrolliert oder manipuliert diese Währung. Nicht die Druckerpresse erschafft dieses Zahlungsmittel, sondern vor allem die Rechenleistung von Computern. Was zunächst nach einer echten Bereicherung für die Digital Customer Journey klingt, birgt aber auch Risiken. Erst kürzlich berichteten Medien über eine Schwachstelle in der Software, die dazu geführt haben soll, dass die Betreiber Überweisungen nicht mehr korrekt zuordnen konnten, so Bitcoin.de-Geschäftsführer Oliver Flaskämper. Bitcoin.de hat nach eigenen Angaben bisher 150.000 Nutzer. Das Café “Floors” in Berlin-Kreuzberg ist eines der ersten aktiven Anwender des virtuellen Zahlungsmittels, welches eine weitere Lanze für die Digitale Customer Journey bricht: An der Tür klebt ein Hinweis: Den Latte Macchiato kann hier jeder mit Bitcoins bezahlen. Der Kunde öffnet sein Bitcoin-Portemonnaie auf dem Smartphone und tippt den Preis des Latte Macchiato ein: 2,60 Euro. Anhand des aktuellen Bitcoinkurses berechnet die App sofort den Preis in Bitcoin. Jetzt scannt der Kunde mit dem Smartphone einen Code, der am Tresen klebt. Dahinter verbirgt sich die Bitcoin-Kontonummer des Cafés. Passwort eingeben, fertig. Sekunden später macht das Tablett von Café-Besitzerin Florentina Martens ‘pling’, die Bitcoins wurden ihrem Bitcoin-Konto gut geschrieben. Die Bilanz, dass bereits 81 Prozent schon mal mit ihrem Handy gezahlt haben, zeigt es klar und deutlich: Der mobile Zahlungsverkehr ist im Kommen.

Doch, wie jede Währung, basieren auch Bitcoin und Co. zunächst auf dem Vertrauen der Nutzer. Würde jetzt aber ein international gut platziertes Unternehmen, wie Google oder Facebook ein solches Zahlungsmittel einführen, könnte dies die Revolution in der Finanzwelt bedeuten und würde gleichzeitig ein Albtraum für die Kreditinstitute sein. Aktuell steht Facebook einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor dem Erhalt einer Banklizenz in Irland. Durch den Bezahldienst, der nach Erteilung der Lizenz möglich wäre, könnten Mitglieder ein eigenes Konto führen und echtes Geld in eine virtuelle Facebook-Währung umwandeln. In den USA wird die Digital Customer Journey bereits durch Facebook-Transaktionen aufgepeppt: Dort können Nutzer auf der Website auf diesem Weg Spiele kaufen und erweitern.

Auch in Deutschland wächst die Zahl an Einzelhändlern, die sich aktiv am Meinungsaustausch zum Thema mobiles Bezahlen beteiligen und das „mobile Payment“ mit rund 88 Prozent überwiegend positiven Kommentaren und Bewertungen sicher bald zum Alltag der Digital Customer Journey werden lassen.

Wie macht Ihr Unternehmen die Digital Customer Journey erfolgreicher?

Quellen:

http://www.deutschlandfunk.de/limitierte-bitcoins.684.de.html?dram:article_id=241509

http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/devisen/kryptowaehrung-deutsche-bitcoin-boerse-laeuft-nach-problemen-wieder/9483878.html

http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/die-bitcoin-wird-gold-gefaehrlich_H1795794619_65883/

(Original) Foto: Whitez

Author: die Redaktion

Wir sind Designer, Projektmanager, Entwickler, Vertriebler, Strategen oder Traffic-Manager innerhalb der digitalen Kommunikationsagentur MOONDA. Wir teilen hier mit Ihnen unsere Überlegungen und sprechen über das, was uns inspiriert, berührt, herausfordert oder auch amüsiert.

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