Mobile App Befragung: Wo kaufen? Wie viele? Und zu welchem Preis?

Der Markt der mobile Apps hat sich in den letzten Monaten gefestigt, Sieger und Verlierer zeichnen sich ab. Eine Mobile App Befragung gibt Aufschluss.

Mobile Apps Aufstellung

Mobile Apps für alles: Experten sehen AppStore als Marktführer

Ergebnisse der Expertenbefragung „Mobile Outlook 2010”

Der mobile App Markt ist hart umkämpft: Verschiedene Anbieter bieten eine schier unendliche Wahl von mobilen Anwendungen jeglicher Art. Die wichtigste Rolle spielen Plattformen wie der Apple App Store, der Nokia Ovi Store oder auch die Blackberry App World. Hier werden in den nächsten Jahren die Nutzer die meisten mobile Apps beziehen. Das ist ein Ergebnis der Expertenbefragung „Mobile Outlook 2010“, die der eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. am gestrigen Mittwoch in Düsseldorf vorgestellt hat.

Einer Expertenbefragung des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft eco zufolge gehen 60 Prozent der Befragten davon aus, dass in zwei bis drei Jahren die meisten Nutzer ihre Apps bei den Endgeräteherstellern im Apple App Store, Nokia Ovi Store, Blackberry App World & Co. suchen werden. Auf Platz zwei sehen die Experten die Plattformlieferanten wie Google oder Microsoft (26 Prozent). Die Mobilfunkbetreiber hingegen haben den Kampf um die Gatekeeper-Stellung verloren.

Überraschend ist, wie sich die Aufholjagd von Microsofts Windows Phone 7 schon jetzt deutlich niederschlägt, obwohl die Geräte erst rund um Weihnachten erhältlich sind. Microsoft scheint nach vielen Jahren und Versuchen nun endlich Ernst zu machen“, sagt Dr. Bettina Horster, Direktorin des Arbeitskreises Mobile bei eco und Vorstand der VIVAI AG.

Marktführer der mobilen Apps ist Apple

Die Ergebnisse zeigen, wie sich der Markt für mobile Applikationen in den letzten Monaten gefestigt hat. Mittlerweile wird klarer, wer hier mitspielen darf. Als Marktführer beim Geschäft mit den Apps sehen die meisten Befragten auch in Zukunft eindeutig Apple: Der Anbieter von Applikationen erhielt knapp 78 Prozent der Stimmen.

Abrechnungsmodelle: wahrscheinlich durch Retail Shops

In der Konsequenz meinen 38 Prozent der befragten Experten, dass mobile Anwendungen in Zukunft über die Shops abgerechnet werden. Beim Mobile Outlook 2009-2010 im letzten Jahr ging noch ein Großteil der Befragten (42 Prozent) davon aus, dass mobile Anwendungen zukünftig über die Mobilfunkrechnung abgerechnet werden; das denken jetzt nur noch 21 Prozent.

Was darf eine mobile App kosten?

Bezahlen würden die Befragten bis zu 5 Euro für eine mobile App (50 Prozent), rund 20 Prozent würden auch bis zu zehn Euro ausgeben. Nur jeweils 14 Prozent bzw. 15 Prozent gaben an, mobile Apps müssten immer kostenlos oder sehr günstig (bis 1 Euro) sein.

Wieviele mobile Apps werden im Schnitt installiert?

Schließlich haben die befragten Experten noch etwas über ihren eigenen Umgang mit Apps verraten: 26 Prozent gaben an, mehr als 20 Applikationen auf ihrem Smartphone zu haben, 24 Prozent haben bis zu zehn Applikationen installiert. Der größte Teil jedoch – 36 Prozent – hat überhaupt keine mobile App installiert.

Author: die Redaktion

Wir sind Designer, Projektmanager, Entwickler, Vertriebler, Strategen oder Traffic-Manager innerhalb der digitalen Kommunikationsagentur MOONDA. Wir teilen hier mit Ihnen unsere Überlegungen und sprechen über das, was uns inspiriert, berührt, herausfordert oder auch amüsiert.

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