QR-Code in der Vertriebsstrategie – Beispiel öffentlicher Verkehr

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Laut der Studie „Smart 2012: Always-in-touch“ der Otto Group in Zusammenarbeit mit Google, TNS Infratest und dem Trendbüro haben mittlerweile 11 % aller Deutschen ein Smartphone und die Prognose für 2012 sieht sogar das Doppelte vor. Zahlen, die ein modernes Vertriebsmanagement berücksichtigen sollte. Doch wie, und womit? Mit dem QR-Code!

Diese kleinen pixeligen Quadrate können es für das Vertriebsmanagement ganz schön in sich haben. Sie erlauben es durch dessen Scannen mit dem Smartphone zu einer Microsite gelangen oder automatisch Informationen in Echtzeit zugeschickt zu bekommen. Doch wie am Besten aus diesen Eigenschaften profitieren?

Das Vertriebsmanagement kann hier ausnahmsweise von den Verkehrsbetrieben lernen: Zurzeit machen sich mehr und mehr öffentliche Verkehrsbetriebe diese Technik zu Nutze  – in Zukunft kann sie Ihre lokale Vertriebsstruktur bereichern. Ein kleiner Einblick zum besseren Verständnis: Öffentliche Verkehrsbetriebe bieten ihren Kunden die Möglichkeit, Abfahrtszeiten und Ankunftszeiten der favorisierten Haltestelle direkt abzurufen. Der Kunde erhält diese Informationen kostenlos, nachdem er den Code mithilfe seines Smartphone gescannt hat. Zusätzlich hat man oftmals auch die Möglichkeit den Stadtplan gleich mit runterzuladen. In Deutschland bieten dies unter anderem Berlin, München und einige Gebiete wie z.B. der Rhein Main Verbund an. Dort hat jede Station seinen eigenen QR-Code, der sich meist auf den Zeitplänen an der Haltestelle befindet.

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Weitere Städte sind schon in der Planung bzw. in der Testphase und es dürfte nicht mehr lange dauern bis auch andere Verkehrsbetriebe diesen Service anbieten.

Bisher sind die Zugriffe im Verhältnis zu den täglichen Fahrgästen jedoch noch etwas verhalten. Berlin etwa hat 21.000 Zugriffe im Monat bei 2,4 Millionen Passagieren pro Tag und München liegt bei 20.000 bis 30.000 Zugriffen im Monat mit etwa 1,2 Millionen Fahrgäste pro Tag. Doch die starken Zuwachszahlen und die steigende Smartphone-Nutzung deuten aber auf eine immer weitere Verbreitung hin, die auch für Ihr Vertriebsmanagement nicht vernachlässigt werden kann – der Markt ist definitiv da und der QR- Code ist im Kommen!

Wie kann man den QR-Code noch anders nutzen? Die QR-Codes sind nicht branchenabhängig und jedes Unternehmen kann und sollte, unabhängig von der Vertriebsstruktur, diese simple, aber effektive Methode im Vertriebsmanagement einsetzen, um viele Kunden zu erreichen. Gerade im lokalen Vertrieb gibt es noch viele Möglichkeiten, solch einen QR-Code mit weiteren Informationen wie z.B. Produktinformationen, Hinweisen auf Events oder etwa den aktuellsten Neuigkeiten, auszustatten. Speziell für Unternehmen mit indirektem Vertrieb können Produkte etwa mit QR Codes versehen werden, die auf Microsites mit Videos zu Anwendungsmöglichkeiten des Produktes führen. Oder bei Messen kann vor Ort der QR-Code auf den  nächstgelegenen Händler für das jeweilige Produkt verweisen. Ein toller und einfacher Weg Ihre Vertriebswege zu modernisieren und dem Kunden mehr Service zu bieten.

Author: die Redaktion

Wir sind Designer, Projektmanager, Entwickler, Vertriebler, Strategen oder Traffic-Manager innerhalb der digitalen Kommunikationsagentur MOONDA. Wir teilen hier mit Ihnen unsere Überlegungen und sprechen über das, was uns inspiriert, berührt, herausfordert oder auch amüsiert.

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