Social Games: 6 Vorteile für das Markenmanagement

In-Game Werbung und insbesondere Social Games haben sich in den letzten Jahren weitestgehend in unserer digitalisierten Marketinglandschaft etabliert. Spätestens mit der erhöhten Nutzung von Tablets sind Online Games immer beliebter geworden: Laut einer US-amerikanischen Studie spielen 66% der Tablet Besitzer täglich. Gerade junge Erwachsene und Frauen sind für dieses Medium besonders offen. Was macht Social Games für Marken so interessant?

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1. Social Games schaffen intensive Werbewirkung durch Emotionen

Spiele sind individuelle Erfahrungen und berühren den Menschen auf einer persönlichen Ebene. Sie werden anders als andere Werbemitteln meist freiwillig genutzt und als Unterhaltung wahrgenommen. Dieser Effekt, Gamification genannt, hat sich schon seit längerem in das Marketing integriert.

Bei Social Games kommt der soziale Faktor hinzu: Statt sich allein oder gegen anonyme User auf einem Portal durchzukämpfen, spielen die Social Gamers mit oder gegen ihre Freunde. Diverse Mechanismen im Spiel verlangen vom User, dass er seine Freunde dazu holt. Durch den Vergleich des Spielstandes mit Anderen wird Wettbewerbsfieber hervorgerufen und der Spielwillen gestärkt.

Für die Marken ist es so, als würden sie mit ihrer Zielgruppe während eines Spieleabends in Kontakt treten. Sie werden also mit Vergnügen und Spannung in Verbindung gebracht und hinterlassen so ein lebendiges, positives Markenimage.

2. Social Games sind einfach zu verstehen und machen Lust auf mehr

Der große Vorteil von Social Games ist ihre Zugänglichkeit: keine technischen Barrieren, Überschaubarkeit, mobil spielbar und für jedes Alter einfach zu verstehen. Das Belohnungssystem schafft bereits nach kurzer Zeit Erfolgserlebnisse und somit Lust auf das Weiterspielen. Das verstärkt die positive Wirkung des Spiels und sichert langfristig seine Nutzung – anders als bei Zeitschriften beispielsweise, die man nach gewisser Zeit zur Seite legt.

3. Stärkung der Social Media Strategie der Marke

Um ein Spiel bei Facebook nutzen zu können, muss zuvor oft auf den „Gefällt-mir“ Button des Unternehmens geklickt werden. So tritt der Nutzer in einen positiven Kontakt mit dem Unternehmen, nimmt seine Inhalte wahr und wird somit Teil von dessen Social Media Kommunikation.

Die Communities, die rund um Social Games entstehen, können von den Unternehmen animiert werden. Neue Herausforderungen im Spiel können den Nutzern neue Impulse geben, Rabattaktionen und Gewinnspiele sorgen für Stimmung und fördern den Vertrieb.

4. Social Games werden leicht geteilt

Die Anbindung an soziale Netzwerke und die Veröffentlichung von Inhalten aus dem Spiel für Freunde des Spielers ermöglichen eine weitgehende Weiterleitung des Spiels im Netzwerk. So kann sich Markenkommunikation von allein im Netz verbreiten.

5. Social Games sind Informationsquelle für andere Marketing-Aktivitäten

Social Games bieten Unternehmen eine weitere Informationsquelle über potentielle Kunden. Diese können wiederum Feedback und Unterstützung für weitere Marketing Aktivitäten bieten, beispielsweise Kommunikationsmaßnahmen oder Performance Marketing. Auch können mit der Art des vom User gewählten Spiels Rückschlüsse auf Interessen der Zielgruppe gezogen und Kommunikationsinhalte somit genauer auf sie abgestimmt werden.

 

Author: die Redaktion

Wir sind Designer, Projektmanager, Entwickler, Vertriebler, Strategen oder Traffic-Manager innerhalb der digitalen Kommunikationsagentur MOONDA. Wir teilen hier mit Ihnen unsere Überlegungen und sprechen über das, was uns inspiriert, berührt, herausfordert oder auch amüsiert.

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