Vertrieb über Smartphone App – Techniken und Ansätze

Smartphone App Honda

Mehr Absatz via Smartphone App?

Eigene Smartphone App, Integration in unternehmensübergreifende Applikationen, Layar-Programmierung?

Zwischen eigener Smartphone App, Eintrag in bereits bestehende Apps, SEO für iPhone Browser und Layar-Techniken: es gibt verschiedene Methoden, den Vertrieb übers iPhone anzukurbeln.  Wie Sie für Marketing und Vertrieb hier die richtige Entscheidung treffen, hat VP-Report für Sie zusammengestellt.

Die eigene Smartphone App

iphoneApp_Honda

Der iShowroom von Honda: Direktverweis auf Händler

Brauchen Sie eine eigene Anwendung?
Ja, wenn Sie zum Beispiel eine Produkt-Neueinführung über Smartphones werblich pushen wollen.

Seit zum Produktlaunch im Medienmix vor allem der Automobilbranche die App mit dazugehört, steht und fällt der Erfolg der Anwendung heute mit dem Spaß- oder Nützlichkeitsfaktor der Smartphone App.

Beispiel Spaßfaktor: Rennspiele sind schon seit Jahren im Angebot für die junge Zielgruppe. Nun gibt es sie auch als Smartphone App: die Volkswagen-App Polo Challenge 3D, das Seat Ibiza Cupra Race oder auch das iPhone Rennspiel “Truth in 24? von Audi. Um mehr zu verkaufen, sind diese Apps allerdings nur begrenzt geeignet, sie dienen eher zur Markenbindung.

Beispiel Nützlichkeit: Mazda führt seine Kunden via Smartphone und AR-App zum nächsten Händler. Technik: Printkampagne mit Aufforderung zum Scan eines AR-Codes mit dem Smartphone, automatisches Installieren der App, Anzeige des Weges zum nächsten Mazda-Autohaus.

Ebenso macht es Honda für den australischen Markt: in der iShowroom genannten App verpackt der Automobilhersteller Informationen ansprechend und stellt den Kontakt zum Händler her. So wird der Vertrieb dank Smartphone App mit neuen Kundenkontakten versorgt.

Eintrag in Smartphone App Datenbanken

iphoneApp_Amazon

 

Selbst gut gemachte Smartphone Apps können kurzlebig sein. Denn nicht jeden Tag sucht der Kunde einen Wegweiser zum nächsten Händler. Und deshalb deinstalliert er eventuell die Smartphone App bereits nach einmaliger Nutzung wieder. Um – wenn auch mit weniger pompösem Werbeeffekt – längerfristig beim Kunden präsent zu sein, macht ein Eintrag in bestehende Smartphone Apps Sinn.

Das heißt: Ihr Unternehmen sucht im iStore nach sogenannten Marktplatz-Apps, etwa den Amazon Produktfinder, der auf Basis eines mit dem iPhone erstellten Fotos das passende Produkt anzeigt und auch an den nächstgelegenen Händler verweist. Dann werden die Konditionen ausgehandelt, unter denen Ihre Produkte innerhalb des Produktfinders gelistet werden.

Die Automobilbranche allerdings handelt hier bislang noch markenexklusiver als der Consumer Electronics-Markt: so bieten VW, Nissan & Co. lieber ihre eigene Händlersuche-App an.

Nutzung von App-Browsern

iphoneApp_OperaMINIBrowser

Die niederländische Firma Layar strebt mit ihrem sogenannten AR-Browser an, zur universellen Suchmaschine für App-übergreifende Daten zu werden. So weit ist es bislang noch nicht ganz. Denn Unternehmen, die via Layar auf sich aufmerksam machen möchten, müssen extra eine eigene “Folie” programmieren. Und auch andere Browser wie Opera Mini haben bei den Nutzern als iPhone Browser enormen Erfolg – hier wird der Vertriebserfolg dann bald ähnlich beeinflussbar sein, wie das heute schon bei den gängigen Webbrowsern wie Google der Fall ist.

Für bestimmte Branchen macht das System jedoch Sinn: etwa für Banken, Immobilienhändler oder Versicherungen, die über eine Vielzahl an Niederlassungen und Standorten verfügen, auf die via die fürs iPhone entwickelten Browser hingewiesen wird.

Die Chance: eine hohe Reichweite mit einem System, das besonders durch die Nützlichkeit für den Endkunden besticht.

Beispiel Banken: Unter anderem ist die ING-Bank eines der Unternehmen, die sich in den Niederlanden bereits für Layar entschieden hat.

Beispiel Immobilien: Die bislang in den Medien meistbesprochene Layar-App betrifft den Immobilienmarkt. Dank Blick durch die Kamera zeigen sich freie Immobilien rund um den eigenen Standort an. Hier sollten sich also vor allem Immobilienmakler mit den Möglichkeiten vertraut machen, die der Vertrieb übers iPhone bietet. Und auch die Automobilbranche steht diesbezüglich in den Startlöchern…

Fazit

Auch wenn Smartphone momentan das Trendthema sind: nicht jedes Unternehmen braucht eine eigene Applikation. Vor allem dann nicht, wenn Ziel der Smartphone App ist, den Vertrieb zu unterstützen und höhere Absatzzahlen zu erreichen. Im Gegenteil – manchmal bringt es mehr, in einer bestehenden Anwendung erwähnt zu werden, als ein eigenes Programm erstellen zu lassen…

Wie sieht es den App-Projekten in Ihrer Branche aus? Crossretail freut sich auf Ihre Kommentare und stellt zu diesem Thema in Kürze die Ergebnisse vor.

Author: die Redaktion

Wir sind Designer, Projektmanager, Entwickler, Vertriebler, Strategen oder Traffic-Manager innerhalb der digitalen Kommunikationsagentur MOONDA. Wir teilen hier mit Ihnen unsere Überlegungen und sprechen über das, was uns inspiriert, berührt, herausfordert oder auch amüsiert.

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